Manchmal wissen wir ziemlich genau, was wir tun sollten – und trotzdem fühlt es sich nicht wirklich richtig an.
Wir nehmen uns vor, disziplinierter zu sein, uns besser zu organisieren, gesünder zu essen oder endlich eine klare Richtung einzuschlagen. Doch vielleicht liegt die entscheidende Frage an einer ganz anderen Stelle:
Passt das Leben, das ich gerade führe, überhaupt zu mir?
Genau hier wird Face Reading spannend.
Mehr als nur ein Blick ins Gesicht
Beim Face Reading geht es nicht darum, einen Menschen anhand seines Aussehens oberflächlich zu beurteilen. Vielmehr wird das Gesicht als Ausdruck individueller Anlagen, Bedürfnisse und Potenziale betrachtet.
Die Idee dahinter: Jeder Mensch bringt bestimmte natürliche Voraussetzungen mit. Manche Menschen brauchen beispielsweise viel Austausch und Dynamik, andere Rückzug und Ruhe. Manche fühlen sich wohl, wenn sie führen und entscheiden können, während andere ihre Stärke darin finden, zu beobachten, zu verbinden oder sehr genau wahrzunehmen.
Face Reading kann dabei Impulse geben, diese Unterschiede bewusster wahrzunehmen.
Und genau das finde ich im Zusammenhang mit Gesundheit besonders interessant.
Was hat das mit der KORA Methode zu tun?
KORA steht für:
K – Kraft
O – Ordnung
R – Resilienz
A – Ausrichtung
Diese vier Bereiche beeinflussen sich gegenseitig.
Du kannst Dich ausgewogen ernähren, regelmässig bewegen und Deinen Alltag perfekt organisieren. Wenn Du aber dauerhaft gegen Deine eigenen Bedürfnisse arbeitest, kostet das Energie.
Ausrichtung bedeutet deshalb für mich nicht nur, Ziele zu definieren.
Es bedeutet auch:
Wer bin ich eigentlich – und wie möchte ich mein Leben gestalten, damit es wirklich zu mir passt?
Face Reading kann eine zusätzliche Perspektive auf genau diese Frage eröffnen.
Wenn aus „So sollte ich sein“ ein „So bin ich“ wird
Viele Menschen verbringen erstaunlich viel Energie damit, jemand sein zu wollen, der sie vielleicht gar nicht sind.
Wir vergleichen uns.
Wir passen uns an.
Wir erfüllen Erwartungen.
Wir funktionieren.
Und irgendwann merken wir: Irgendetwas stimmt nicht mehr.
Vielleicht braucht es dann nicht noch mehr Selbstoptimierung – vielleicht braucht es zunächst mehr Selbsterkenntnis.
Zu verstehen, welche Bedürfnisse, Stärken und natürlichen Tendenzen in einem Menschen liegen, kann helfen, Entscheidungen bewusster zu treffen – im Beruf, in Beziehungen und im Umgang mit der eigenen Gesundheit.
Mein Gespräch mit Face-Reading-Expertin Tanja Kempf
Für die KORA Methode habe ich mich deshalb mit Tanja Kempf zusammengesetzt und mit ihr über Face Reading gesprochen.
Mich hat dabei besonders interessiert, wie viel wir tatsächlich aus einem Gesicht erkennen können und welche Hinweise Face Reading auf persönliche Bedürfnisse, Fähigkeiten und Talente geben kann.
Vor allem aber wollten wir die Brücke zum Alltag schlagen:
Was verändert sich, wenn ich mich selbst besser verstehe?
Denn Selbsterkenntnis allein ist noch keine Veränderung. Spannend wird es dort, wo daraus konkrete Entscheidungen entstehen.
Vielleicht erkennst Du, warum Dich bestimmte Situationen immer wieder erschöpfen.
Vielleicht verstehst Du besser, weshalb Dir etwas leichtfällt, womit andere kämpfen.
Oder Du bemerkst, dass ein Weg, den Du lange verfolgt hast, eigentlich gar nicht Deiner ist.
Ausrichtung beginnt nicht im Aussen
Wir suchen Antworten häufig im Aussen:
Welcher Ernährungsplan ist der richtige?
Welches Training sollte ich machen?
Welche Morgenroutine brauche ich?
Welches Ziel sollte ich verfolgen?
All diese Dinge können hilfreich sein.
Doch die KORA Methode setzt einen Schritt früher an:
Was brauchst DU?
Denn Gesundheit entsteht nicht dadurch, dass jeder Mensch dasselbe tut. Sie entsteht dort, wo wir lernen, unseren Körper, unsere Bedürfnisse und unsere Lebenssituation wahrzunehmen und daraus passende Entscheidungen abzuleiten.
Face Reading ist für mich deshalb kein fertiger Lösungsweg, sondern ein spannendes Werkzeug zur Reflexion.
Ein weiterer Blickwinkel auf die Frage:
Was macht mich aus – und wohin möchte ich eigentlich?
KORA bedeutet, Deinen eigenen Weg zu finden
Kraft gibt Dir die Energie, etwas zu verändern.
Ordnung schafft Raum für das Wesentliche.
Resilienz hilft Dir, auch in herausfordernden Zeiten bei Dir zu bleiben.
Und Ausrichtung gibt dem Ganzen eine Richtung.
Vielleicht besteht persönliche Entwicklung deshalb nicht darin, immer mehr aus sich zu machen.
Sondern darin, immer mehr zu dem Menschen zu werden, der man eigentlich schon ist.
Genau dort beginnt Ausrichtung.
Du möchtest tiefer in die KORA Methode eintauchen?
In der KORA Community verbinden wir Ernährung, Bewegung, Atmung, Entspannung und das soziale Umfeld mit den vier Bereichen Kraft, Ordnung, Resilienz und Ausrichtung. Ergänzt wird das Programm durch gemeinsame Calls, Expertenimpulse und persönliche Begleitung.
Nicht noch mehr funktionieren. Sondern verstehen, was Du brauchst – und danach handeln.

